Bericht Abit 2011 mit Bildern - Foev-bvsg

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Bericht Abit 2011 mit Bildern

ABIT

Alle Infos für den Aufbruch: ABIT 2011 am Bertha-von-Suttner-Gymnasium

Er findet alle zwei Jahre statt und hat mittlerweile am Bertha-von-Suttner-Gymnasium Tradition: Der ABIT (Ausbildungs-Berufsfindungs-Informations-Tag), den der Förderverein am 28. September veranstaltet hat.
Derzeit gibt es in Deutschland ca. 10000 Studiengänge, 6000 Masterstudiengänge sowie eine Vielzahl an betrieblichen Ausbildungsmöglichkeiten. Eine breite Auswahl also für die Abiturienten – doch da braucht man auch den Durchblick. Der ABIT bot den Schulabgängern auch diesmal wieder eine breite Palette an Informationsmöglichkeiten für den Aufbruch ins Berufsleben nach dem Abitur:

An die 40 Firmen, Hochschulen, Universitäten und andere Ausbildungsinstitutionen waren im Schulgelände präsent und informierten die Schüler in persönlichen Gesprächen und Vorträgen über die Optionen, die das Reifezeugnis einem jungen Menschen heute bietet.
Sehr beliebt ist das so genannte Duale Hochschulstudium, in dem Studium und praktische Arbeit in einem Unternehmen miteinander verknüpft sind und man – nicht unwichtig für einen Studenten – bereits Geld verdient. „Bei uns können im Dualen Hochschulstudium mehrere verschiedene Bachelorstudiengänge absolviert werden, so z.B. Bachelor of Arts für Handel oder Logistik, Handelsfachwirt, Bachelor of Science für Wirtschaftsinformatik oder auch – eingebettet in unseren großen ITBereich – der Bachelor of Engineering für Informationstechnik“, erzählt z.B. Corina Bauer von der bekannten Drogeriekette Müller. „Ebenso ist aber auch eine Ausbildung als Drogist, Bürokaufmann oder Schreiner möglich. Derzeit haben wir deutschlandweit 800 Auszubildende.“

Auch bei der Firma Schwenk ist sowohl eine Berufsausbildung als auch der Bachelor of Arts bzw. Engineering möglich. Vom kaufmännischen Bereich über den Beruf des Chemielaboranton oder Elektronikers bis hin zum Studiengang Maschinenbau spannt sich hier der Bogen.

Die Telekom bietet – neben einem Dualen Studium in Stuttgart, München oder Ravensburg – für ihre informatikbezogenen Studiengänge sogar ein Duales Studium an ihrer eigenen privaten Hochschule für Technik in Leipzig an. „Es handelt sich hier um ein sehr innovatives, multimediales Studium, in dem Eigenmotivation und Selbständigkeit der Studenten stark gefördert werden“, betont Daniel Kovacevic vom Telekom-Stand und weist gleichzeitig noch darauf hin, dass das Unternehmen den Frauenanteil in seinen technischen Studiengängen heben und in der Führungsriege auf 30% bringen will.

Überhaupt steht Frauen, die ein so genanntes MINT-Fach (= Mathematik-Informatik- Naturwissenschaft und Technik) studieren wollen, offenbar derzeit eine glänzende berufliche Zukunft bevor: „Das Potenzial in Hinblick auf die Perspektiven ist gigantisch“, meint Dr. Klaus-Dieter Häberle von der Hochschule Ulm, stellt aber gleichzeitig bedauernd fest, dass für viel zu viele junge Frauen das Studium eines technischen Faches trotz guter Noten noch immer kein Thema zu sein scheint.

Doch auch wer nicht (gleich) studieren oder eine Berufsausbildung beginnen will, kam beim ABIT auf seine Kosten und wurde ausführlich informiert, so z.B. zum Freiwilligen Sozialen Jahr und dem neuen Bundesfreiwilligendienst.

Von der Bundesagentur für Arbeit gab es Ratschläge zu den nicht unwichtigen Themen Finanzierung des Studiums und Überbrückungsmöglichkeiten nach dem Abitur.

Für alle Besucher waren die wichtigsten Informationen und die Kontaktdaten der Aussteller in der umfangreichen Broschüre des Fördervereins verfügbar.

Die Resonanz beim ABIT war mächtig und positiv: Über 500 Oberstufenschüler aus den Gymnasien des Landkreises, der BOS und der FOS nutzten das Angebot. „Wir wurden an den Ständen wirklich gut beraten und sind froh, dass es so etwas gibt!“, versicherten zwei mit Prospekten beladene Schülerinnen des Bertha-von Suttner- Gymnasiums.

Auch für Eltern war der ABIT eine willkommene Gelegenheit, schon einmal die Fühler auszustrecken und die Möglichkeiten für die eigenen Sprösslinge auszuloten, so z.B. für Praktika oder auch andere Angebote, um ein bisschen in die Berufwelt hineinzuschnuppern.

Schulleiter Hermann Muzell begrüßte Aussteller und Gäste und bezeichnete den ABIT-Tag mit seinem breiten Orientierungsangebot als einen „ganz wesentlichen Baustein in der Ausbildung unserer Jugend und geradezu eine notwendige Konsequenz aus den Forderungen des neuen Lehrplans für das achtjährige Gymnasium.“

Landrat Bürzle, stellvertretend anwesend für den ABIT-Schirmherrn Landrat Gessner, verwies auf die positive Arbeitsmarktlage in der Region und ermunterte die jungen Schulabgänger, die Möglichkeiten hier zu nutzen und im „Ländle“ zu bleiben.

Viel Lob gab es von Ausstellern und Besuchern für die hervorragende Organisation der Veranstaltung. Das „ABIT-Team“, bestehend aus StD Reinhard Ernst, dem Fördervereinsvorsitzendem Albrecht Grosch sowie seiner Stellvertreterin Karin Theimer, hörte es gern: „Wir möchten mit unserem Engagement den jungen Menschen eine Hilfestellung für diese wichtige Entscheidungsphase geben und freuen uns, dass das offenbar auch in diesem Jahr wieder so gut gelungen ist.“

 
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